Freitag Spezial: 06. März 2009

Heute verbinde ich das Freitag Spezial mit einem (geheim)tipp, da an diesem ersten März Freitag wirklich nur dieses eine nennenswerte Album veröffentlicht wurde.

Es handelt sich um das erste Soloalbum des Frontmans der Band Porcupine Tree: Steve Wilson.
Das sehr epische, experimentelle und schwer zugängliche Insurgentes wirkt auf den ersten Blick nicht nach einem Kunstwerk. Jedoch muss man auch dieses Album mehrmals hören. Hört mal in den Opener Harmony Korine, eins der stärksten Lieder auf den ersten Blick. Ich stehe ziemlich auf die Stimme von Steve Wilson. Ich weiß in diesem Moment nicht genau an wen, aber sie errinert mich einfach stark an ein Lied aus den alten The OC Zeiten.

Ich werde mir zum Wochenende auch erstmal vornehmen das Album in ruhigen Momenten mehrmals durchzuhören und mir den doch eigenartigen Sound mal anhöre.
Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und hoffe dass diese Nachrichten hier auch manche erreichen…

malte

Veröffentlicht in:  on 06/03/2009 at 18:37 Kommentare (1)

‘Scrubs’ immer passender Soundtrack

Schönen guten Abend. Ich hatte gerade das dringende Bedürfnis, mal wieder einen Post zu schreiben. Da trifft es sich sehr gut, dass ich heute Scrubs geguckt habe, und mal wieder überwältigt war, mit welchem Feingefühl dort die Soundtracks ausgesucht werden.

Ich werde zwar in nächster Zeit mal ein Serienspecial machen, jedoch möchte ich euch einfach daran teilhaben, was mich an diesem Abend vor Angst meine morgigen LK-Klausur beruhigt.

Ich wünsche euch einen sicheren Schlaf…


Ignoriert das schlechte Video von question, hört einfach diese wunderbare Musik….

Veröffentlicht in:  on 05/03/2009 at 18:50 Kommentar schreiben

Plattenkritik: Dear Reader – Replace Why With Funny

Anfangs dachte ich, dass Dear Reader ein bisschen zu sehr in den Medien gepusht werden, nur weil eine Band aus Südafrika eine Platte rausbringt, in dem dieses Genre vielleicht nicht alltäglich ist.

Doch meine Meinung änderte sich. Als ich das Album das erste Mal komplett hörte, spürte ich eine tolle Stimmung, die überzeugend sowie sehr ausgefeilt klingt.
Der erste Eindruck erinnerte mich vom Stil her stark an The Weepies, aber tiefer reingehört bietet das Album nicht nur sanften Indie Pop. Äußerst vielschichtig zeigt sich das Album wie in dem Lied Great White Bear, welches melancholisch beginnt und zu Ende zu einem treibenden Kraft-Song wird. Diese CD besitzt die Fähigkeit den aufkommenden Sommer schon zu spüren, obwohl es draußen noch bitter kalt und ungemütlich stürmisch ist.

Und was noch doppelt fasziniert: Auch Live sind Dear Reader ein wirklicher Hinhörer. Bei Youtube sah ich ein Video, welches im Museum Ludwig aufgenommen wurde wo Dear Reader zu Gast waren. Diese glasklare Stimme von Sängerin Cherily McNeil beweist auch live ihre Stärken (s. unten).

Mein Fazit: Ein wirklich starkes Album für ein Debüt und die beste Aussicht auf den Sommer für das bisherige 2009.

Wertung: 7/10 Punkten
Anspieltipp: Great White Bear

malte [28/02/2009]

Dear Reader – Great White Bear (Live im Musem Ludwig)

Veröffentlicht in:  on 01/03/2009 at 10:47 Kommentar schreiben

Freitag Spezial: 27. Februar 2009

An diesem letzten Freitag im Februar erschien zum einen das von vielen lang erwartete neue Studio Album von U2. Das in fünf Ländern aufgenommene No Line On The Horizon ist ihr erstes Album seit dem letzten Nr.1 Erfolg How To Dismantle An Atomic Bomb (2004).

Desweiteren veröffentlichte die deutsche Band The Whitest Boy Alive ihr zweites Album Rules. Der „gut tanzbare Indie-Pop“ beweist sich auch auf dieser Platte für gute Unterhaltung und lange Nächte.
Wem die Stimme bekannt vorkommt: Erlend Øye ist ebenso Mitglied des Duos Kings Of Convenience, von dem leider schon länger nichts neues zu hören ist. Bleibt zu hoffen dass nach Rules mal wieder was neues der Kings of Convenience zu hören ist.

Das war es auch größtenteils schon. Ich wünsche euch ein angenehmes Wochenende und schaut auch morgen vorbei, da stelle ich die Plattenkritik von Dear Reader’s Debütalbum Replace Why With Funny online.

U2 bei last.fm
The Whitest Boy Alive bei last.fm

malte

Veröffentlicht in:  on 28/02/2009 at 12:31 Kommentar schreiben

John Mayer’s Live CD/DVD „Where The Light Is“

Einen kleinen Tipp zum Wochenende gab es von einem Freund: Die Live CD/DVD Where the Light is von John Mayer.
Bestes Beispiel für eine wirklich gute Performance des US-Amerikanischen Singer / Songwriters ist das Tom Petty Cover Free Fallin‘. Passend für entspannende Stunden bietet diese Live-CD viel: Die ersten fünf Lieder sind Akustisch, u.a. auch Free Fallin‘. Danach wird John Mayer von seiner Band begleitet.

Man hört ja oft Sprüche, dass Live CD’s lediglich Geldmacherei wären, um finanziell die Zeit zu einer neuen LP zu überbrücken. Ich sehe solche Statements als völligen Bullshit an. Es ist wirklich etwas Wunderbares wenn man einen Interpreten mag und sich zusätzlich noch dazu entscheiden kann ein Live Album zu kaufen, die meist noch viel mehr Charakter beinhalten. Und im Zeitalter von iTunes und Musicload kann man ja auch einzelne Lieder kaufen.

malte

Veröffentlicht in:  on 27/02/2009 at 19:03 Kommentar schreiben

Made in Scotland: Glasvegas

Während der Karnevalstage läuft nicht nur jecke Musik im Radio. Die 1Live Plan B Sendung am Donnerstag Abend brachte mir mal einen wirklich guten Tipp.
Ich hatte zwar schon einiges von dem Album gehört, jedoch noch nicht geschafft es mir zu Ohre zu führen.

Es handelt sich um die Band Glasvegas. Schottland hat wohl realisiert, dass sie in Sachen Musikexport sich international nicht verstecken müssen. Neben Amy Macdonald starten jetzt aus Glasvegas voll durch.
In jener besagten Radiosendung spielten sie die erste Singleauskopplung Geraldine. Musikalisch passt dieser Song und gerade die Stimme von James Allan wirklich gut in meinen momentanen Musikgeschmack. Ich will sie nicht mit den Kings of Leon vergleichen, da ihr Album u.a. nicht wirklich durchgängig auf hohem Niveau spielt. Aber Geraldine ist einfach ein wirklich richtig guter Song.

Und jetzt Schluss mit Lobeshymnen. Ich weiß, dass dies nicht wirklich ein Geheimtipp ist, da das Album schon seit längerem raus ist und in diversen Zeitschriften besprochen wurde. Aber falls es jemanden gibt, der diesen Song wie ich noch nicht kennt:

malte

Veröffentlicht in:  on 21/02/2009 at 09:10 Kommentar schreiben

Freitag Spezial: 20. Februar 2009

Kölle Alaaf

Während in den rheinischen Karnevalshochburgen ihre Stadthymnen in den Gassen rauf und runter laufen, hat der heutige Freitag im Sektor mal wieder was Neues zu bieten.

Die kürzlich erwähnte Band Dear Reader aus Südafrika hat heute ihr Debütalbum Replace Why With Funny veröffentlicht. (s. letzter Beitrag)

Die Anglo-Schweden Razorlight bringen nach über 3 Monaten ihr Album Slipway Fires nun auch hier zu Lande raus und U2 veröffentlichen die erste Singleauskopplung Get On Your Boots aus ihrem neuen Album No Line On The Horizon (VÖ-Datum: 27. Februar 2009).

Wie gewohnt, nur eine kurze und knappe Zusammenfassung des heutigen Releasetags. Meinungen oder Kritiken werden folgen.
Ich wünsche euch ein paar närrische Tage!

malte

Veröffentlicht in:  on 20/02/2009 at 10:56 Kommentar schreiben

Ruhige Zeiten … mit Dear Reader

Es ist ruhig zur Zeit. Nicht viel Neues ist zu hören. Wenn ich diesen Zeitpunkt zum letzten Jahr vergleiche, wurde schon ein Sleep Through The Static von Jack Johnson veröffentlicht und Alben wie Narrow Stairs (Death Cab for Cutie) und Viva La Vida (Coldplay) waren bereits angekündigt.

Doch dieses Jahr sieht alles anders aus. Für mich kam bisher nur mittelmäßige Alben raus (Mando Diao / Franz Ferdinand) und große Dinger (abgesehen von Blink 182) sind nicht angekündigt. Oder habe ich nur einfach nichts mitbekommen (bitte um Kommentare diesbezüglich!!!).

Und doch gibt es Lichtblicke. Am Freitag veröffentlich die Südafrikanische Band Dear Reader ihr Debütalbum Replace Why With Funny.
Und oben drauf kann man ihr Album schon im Online Stream komplett hören. Ich habe es gerade mal quergehört und muss sagen dass ich durchaus angetan von dem leicht zugänglichen, seichten Sounds bin.

Hört euch in diesen ruhigen Zeiten mal gemächlich das Album an und haltet Ausschau nach Ankündigungen zu endlich neuer Ware…

Dear Reader’s „Replace Why With Funny“ bei City Slang im Online Stream

malte

Veröffentlicht in:  on 18/02/2009 at 21:21 Kommentar schreiben

BLINK 182 SIND ZURÜCK!

Ich kann es kaum fassen. Die Grammy Verleihungen dieses Jahr stehen im Schatten von drei Ereignissen:

1. Joe Satriani klagt gegen Coldplay wegen Plagiats des Songs Viva La Vida, für welches sie den Grammy für das Beste Lied erhielten.
2. Rihanna wird von Chris Brow verkloppt und tritt nicht auf.
UND:
3. Blink 182 sind ZURÜCK!

Jawohl. Das ist die bisher beste Nachricht in der Musikwelt des Jahres 2009. Laut Wikipedia sind die drei Rocker schon fleißig am aufnehmen und planen eine umfassende Welttournee. Folgendes steht im Blog auf ihrer mySpace Seite:

Hi. We’re blink-182. This past week there’ve been a lot of questions about the current status of the band, and we wanted you to hear it straight from us. To put it simply, We’re back. We mean, really back. Picking up where we left off and then some. In the studio writing and recording a new album. Preparing to tour the world yet again. Friendships reformed. 17 years deep in our legacy.

Summer 2009.

Thanks and get ready…

Dann hoffen wir mal, dass wir 2009 noch was zu hören bekommen, wovon ich ausgehe, denn auf der offiziellen Blink 182 Internetseite steht neben einem neuen Bandbild Summer 2009.

Blink 182’s offizielle Internetseite
Blink 182
bei mySpace

malte

Veröffentlicht in:  on 10/02/2009 at 14:09 Kommentare (1)

Coldplay sahnt drei Grammys ab – Satriani klagt

So. Spätestens jetzt ist Joe Satriani endgültig sauer. Denn der Grammy für das Beste Lied ging an Coldplays ‘Viva La Vida’. Und promt landete nun letztendich die Klage wegen Plagiats auf dem Tisch der Band um Chris Martin.

Wem der Streit bisher entgangen ist: Joe Satriani wirft Coldplay vor, einige Teile der Komposition von Viva La Vida aus seinem Song If I Could Fly kopiert zu haben.
Wer sich den Youtube Vergleich (s. unten) anhört, der wird schnell feststellen, dass schon etwas dran ist.
Meine Meinung ist jedoch, dass es ganz normal ist dass Künstler sich von anderen Musikern inspirieren und beeinflussen lassen. Da ist nicht dran zu rütteln. Jedoch sollte man dies nicht unerwähnt lassen.

Desweiteren gewannen Coldplay den Grammy für das Beste Rockalbum (Viva La Vida or Death And All His Friends) und den Besten Auftritt eines Duos oder Gruppe (Pop).

Was haltet ihr von den Vorwürfen bzw. der Klage Satrianis? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.

Coldplay vs. Satriani bei Youtube

malte

Veröffentlicht in:  on 09/02/2009 at 21:27 Kommentar schreiben