Plattenkritik: Dear Reader – Replace Why With Funny

Anfangs dachte ich, dass Dear Reader ein bisschen zu sehr in den Medien gepusht werden, nur weil eine Band aus Südafrika eine Platte rausbringt, in dem dieses Genre vielleicht nicht alltäglich ist.

Doch meine Meinung änderte sich. Als ich das Album das erste Mal komplett hörte, spürte ich eine tolle Stimmung, die überzeugend sowie sehr ausgefeilt klingt.
Der erste Eindruck erinnerte mich vom Stil her stark an The Weepies, aber tiefer reingehört bietet das Album nicht nur sanften Indie Pop. Äußerst vielschichtig zeigt sich das Album wie in dem Lied Great White Bear, welches melancholisch beginnt und zu Ende zu einem treibenden Kraft-Song wird. Diese CD besitzt die Fähigkeit den aufkommenden Sommer schon zu spüren, obwohl es draußen noch bitter kalt und ungemütlich stürmisch ist.

Und was noch doppelt fasziniert: Auch Live sind Dear Reader ein wirklicher Hinhörer. Bei Youtube sah ich ein Video, welches im Museum Ludwig aufgenommen wurde wo Dear Reader zu Gast waren. Diese glasklare Stimme von Sängerin Cherily McNeil beweist auch live ihre Stärken (s. unten).

Mein Fazit: Ein wirklich starkes Album für ein Debüt und die beste Aussicht auf den Sommer für das bisherige 2009.

Wertung: 7/10 Punkten
Anspieltipp: Great White Bear

malte [28/02/2009]

Dear Reader – Great White Bear (Live im Musem Ludwig)

Published in: on 01/03/2009 at 10:47  Hinterlasse einen Kommentar  
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